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Bergtour auf den Aggenstein(1955 m ü M)mit Verena

ca 10 km und 858 HM - Gesamte Zeit 5:45 Std

Am 9.7.2015 habe ich mit Verena den Aggenstein bestiegen. Die Tage vorher hatten Temperaturen bis 40 Grad geherrscht, natülich haben wir uns für die Tour etwas kältere Bedingungen gewunschen. Daß es natürlich so kalt werden würde, haben wir nicht gedacht. Schon vom Tal aus haben wir gesehen, daß an diesem Tag die Fernsicht doch ziemlich eingeschränkt sein würde. Daher haben wir schon mal alle Ziele verworfen die über 2000 m lagen. Eigentlich wollten wir entweder den gr. Widderstein oder Geishorn/Rauhorn besteigen. Die Wetterlage hat gar nichts anderes als den Aggenstein zugelassen. Da Verena den auch noch nicht bestiegen hatte, war die Wahl gar nicht so schlecht. Aber schon am Parkplatz sahen wir und gezwungen etwas wärmer anzuziehen, da doch ein recht kräftiger kalter Wind wehte. Der Aufstieg ging recht flott, weil einfach, nur das Wetter machte uns eben Sorgen. An der Hälfte, als wir das erste Mal über den Grad schauten, hat uns der kalte Westwind fast umgeblasen. Jetzt zog ich auch meine Regenjacke an, die ich bis kurz vor Schluss auch nicht mehr los wurde. Verena tapfer immer noch kurzärmelig. An der "Bad Kissinger Hütte" vorbei ging der Aufstieg bis zum Gipfel. Wir hatten beide blau angelaufene Finger, so kalt wars hier oben. Die ersten Leute haben wir am Gipfel getroffen, 2 Franken die in der Hütte übernachtet hatten. Lange konnten wir uns am Gipfel nicht aufhalten, an Brotzzeit machen war gar nicht zu denken. A bissel Guggen und fotografieren und dann wieder runter. Am Rückweg haben wir uns in der Hütte etwas aufgewärmt und Kaffee/Schokolade getrunken. Brotzeit gemacht haben wir erst auf halben Rückweg, als es nicht mehr so furchtbar zog. Allerdings hätte auch noch schlechter kommen können, denn es haben sich immer wieder Regenwolken rumgedrückt. Erst jetzt kamen uns mehr Wanderer entgegen, die das etwas bessere Wetter nutzten. allerdings ging immer noch der kalte Westwind nur etwas aufgeklart hatte es sich. Es hatte aber auch was gutes, so waren wir ziemlich ungestört und relativ früh wieder daheim. Vielleicht ergibt sich die nächsten Tage nochmal die Gelegenheit für eine "schöne" Tour bei dann schönerem Wetter.